Schülerprotest gegen Klimawandel

Am Freitag, 18. Januar 2019, protestierten bundesweit Schülerinnen und Schüler (=“SuS“) gegen die ihrer Meinung nach zu laschen MAßnahmen gegen den Klimawandel. Sie wurden angeregt von der Aktion „Fridays for Future“. Etwa 25.000 SuS fanden den Mut, sich trotz möglichen unentschuldigten Fehlens in der Schule an diesem Protest zu beteiligen. Einige Parolen lauteten:

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns (man uns) die Zukunft klaut!“

„Klimaschutz statt Kohleschutz!“

„Kohle stopppen – Klima retten!

„Warum lernen ohne Zukunft?“

„Das, was wir hier machen, ist mehr PoWi als alles, was es in der Schule gibt!“ (PoWi = Schulfach „Politik und Wirtschaft“ in Hessen)

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, äußerte sich zu möglicherweise drohenden Schulstrafen wegen unentschuldigten Fehlens: „Das (der Protest der SuS) ist was Positives! Ich freue mich, wenn sich Schüler politisch engagieren.“ Und er fügte hinzu, wie er das Vergehen gegen das Schulgesetz ahnden würde: Protestierende SuS, die den planmäßigen Unterricht versäumten, müssten den Unterricht nachholen – in Form von einer Diskussionsrunde über Klimaschutz.

Glückunsch an die SuS, die den Mut zum Protest hatten – und Respekt vor der angedeuteten pädagogischen Handhabung durch Schulleiter Meidinger!

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