Grenzen des Wachstums – kein Thema für die Geographie?

Heute (März 2022) vor 50 Jahren wurde der Bericht des Clubs of Rome „Grenzen des Wachstums“ publiziert. Erinnert sich die deutsche ogranisierte Geographie an dieses Datum? Weist sie darauf hin, dass Meadows u.a immer darauf hingewiesen haben: „Wenn…“? Zum Glück sind viele Wenns eingetreten, und auch deshalb sind viele der schwarzen Vorhersagen des Berichts (noch) nicht eingetreten.

“ Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der
Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von
natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten
Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht. Mit
großer Wahrscheinlichkeit führt dies zu einem ziemlichen raschen und nicht
aufhaltbaren Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität.“

(Aus: Grenzen des Wachstums, Zusammenfassung Punkt 1)

Gleichwohl wäre doch ein öffentlichkeitswirksamer Hinweis von Seiten von VDSG oder DGfG nicht so unangemessen, oder?

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